info@melinadobroka.ch

         Elsässerstrasse 34

         4056 Basel

         Tel.: +41 79 194 81 91

Melina Dobroka 

Diplomierte Sexologin MA

info@melinadobroka.ch

+41 (0)79 194 81 91

Impressum

Das Modell Sexocorporel in der Beratung/Therapie

Das Modell Sexocorporel wurde im Wesentlichen in den Jahren von 1968 bis 1988 von Prof. Jean-Yves Déjardins entwickelt, an der von ihm mitbegründeten, weltweit ersten sexologischen Fakultät in Montréal, Kanada. Auf der Grundlage klinischer Beobachtungen und wissenschaftlicher Untersuchungen entstand ein Modell, das die sexuelle Entwicklung ins Zentrum stellt.

Es unterscheidet eine Vielzahl von Komponenten der Sexualität, die sich über soziale und persönliche Prozesse entwickeln. Wesentlich ist dabei stets eine besondere Haltung in Bezug auf die sexuelle Gesundheit. Ausserdem anerkennt der Ansatz die Verbindung und wechselseitige Beeinflussung von Gehirn und Körper, die zusammen eine funktionale Einheit bilden:

„Der Sexocorporel betrachtet den Mensch als körperliche und seelische, untrennbare Einheit, unterscheidet jedoch aus wissenschaftlichen Gründen den expliziten Körper – den sichtbaren, bewegbaren Körper, die Sinnesempfindungen etc. – und den impliziten Körper – […] Emotionen, Gedanken, Fantasien etc.“

 

ZISS, 2013, S. 2

Das offene Konzept des Sexocorporel schliesst Verallgemeinerungen aus und versucht der individuellen Problemstellung unterschiedlichster Menschen gerecht zu werden. Dank der Fokussierung des Modells auf die Sexualität ist es möglich, bei Klient*innen sexuelle Lernschritte anzustossen. Diese werden mittels Gesprächen und Körperübungen vertieft.

Im Rahmen einer Sexualberatung/Therapie wird das konkrete Anliegen anhand der sogenannten Komponenten des Sexocorporels analysiert. Folgende vier Kategorien von Komponenten werden unterschieden:

  • Körperliche Komponenten

  • Persönliche Komponenten

  • Beziehungskomponenten

  • Kognitive Komponenten

 

 

Dieses Konzept ermöglicht eine Evaluation der vorhandenen sexuellen Fähigkeiten und setzt diese in Beziehung zueinander. Aus den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich Ressourcen und Potentiale eines Menschen ableiten. Ausgehend von der Verknüpfung und dem Zusammenspiel der oben genannten Komponenten werden konkrete, erreichbare Ziele formuliert, über die sich das primäre Beratungsanliegen der Klientin, des Klienten ansteuern lässt.

Eine ganzheitliche Vorstellung sexueller Gesundheit dient dabei als Orientierungspunkt.

Die Anliegen, die sich aus dem Konzept der sexuellen Gesundheit ergeben, werden dabei mitberücksichtigt und integriert. Eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper fördert das subjektive Wohlbefinden und ermöglicht ein „Ankommen im eigenen Körper“. 

Wünschen Sie weitere Informationen zum Ansatz des Sexocorporel, klicken Sie weiter!

Hier gelangen Sie zur Homepage des "Instituts Sexocorporel International":

Neben dem erwähnten Model fliessen auch andere Therapiekonzepte und Methoden in meine Beratungs- und Therapiearbeit ein. Im Wesentlichen spielen diese zwei Ansätze eine wichtige Rolle:

  • Hamburger Modell (Dipl. - Psych. Margret Hauch)   

  • Systemische Sexualtherapie (Ulrich Clement)